Dr. Monique Wölk: Starke Wälder und nachhaltige Forstpolitik für MV
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Einsatz für unsere Wälder
Waldumbau, Artenvielfalt und klimaresiliente Mischwälder für Mecklenburg-Vorpommern.
Wälder gehören zu den wertvollsten natürlichen Lebensräumen Mecklenburg-Vorpommerns. Sie bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause, speichern Kohlenstoff, prägen Landschaften und sind wichtige Orte für Erholung und Tourismus. Gleichzeitig liefern sie den nachwachsenden Rohstoff Holz und sind Teil regionaler Wirtschaftskreisläufe. Eine verantwortungsvolle Forstpolitik muss deshalb ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Funktionen miteinander verbinden.
Dr. Monique Wölk ist innerhalb der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern Sprecherin für Forstpolitik. Damit gehört die langfristige Entwicklung der Wälder zu ihren zentralen parlamentarischen Arbeitsfeldern. Auf ihrer eigenen Homepage beschreibt sie eine nachhaltige Forstpolitik als Balance zwischen Umweltschutz und wirtschaftlichen Interessen. Diese Betrachtung ist wichtig, weil Waldpolitik selten kurzfristige Ergebnisse produziert. Viele Entscheidungen wirken über Jahrzehnte.
Ein Wald wird für Generationen gestaltet
Welche Baumarten heute gepflanzt werden, wie Wälder bewirtschaftet werden und wie stark natürliche Prozesse berücksichtigt werden, kann die Entwicklung eines Waldes über viele Jahrzehnte bestimmen. Forstpolitik ist deshalb in besonderer Weise Zukunftspolitik.
Warum Waldumbau wichtig ist
Veränderte Klimabedingungen stellen Wälder vor neue Herausforderungen. Trockenperioden, Hitze, Stürme und Schädlinge können einzelne Baumarten stark belasten. Wälder mit vielfältigen Strukturen und unterschiedlichen Baumarten können gegenüber solchen Entwicklungen widerstandsfähiger sein. Deshalb spielt der Umbau von Waldbeständen zu klimaresilienten Mischwäldern eine wichtige Rolle.
Ende 2025 erklärte die SPD-Landtagsfraktion, dass seit 2020 rund 5,8 Millionen Bäume auf etwa 1.400 Hektar in Mecklenburg-Vorpommern gepflanzt worden seien. Seit 2012 seien zudem 5.500 Hektar neue Waldfläche entstanden. Gleichzeitig betonte Dr. Monique Wölk, dass der Umbau zu klimaresilienten Mischwäldern weitergehen müsse. Die Zahlen zeigen, dass Aufforstung und Waldumbau langfristige Prozesse sind und kontinuierliche Aufmerksamkeit benötigen.
Mischwälder können widerstandsfähiger sein
Ein vielfältiger Wald verteilt Risiken. Wenn unterschiedliche Baumarten nebeneinander wachsen, reagieren sie nicht alle gleichermaßen auf Trockenheit, Krankheiten oder Schädlinge. Dadurch kann die Stabilität eines Waldes insgesamt steigen. Gleichzeitig können Mischwälder eine größere Vielfalt von Lebensräumen bieten.
Naturnahe Forstwirtschaft bedeutet dabei nicht, Wald vollständig sich selbst zu überlassen. Sie versucht vielmehr, wirtschaftliche Nutzung und ökologische Prozesse miteinander zu verbinden. Holz bleibt ein wichtiger nachwachsender Rohstoff. Gleichzeitig sollen Böden, Wasserhaushalt und Artenvielfalt langfristig erhalten werden.
Wälder und Klimaschutz
Bäume nehmen während ihres Wachstums Kohlendioxid auf und speichern Kohlenstoff im Holz. Wälder spielen deshalb eine wichtige Rolle im natürlichen Kohlenstoffkreislauf. Die SPD-Landtagsfraktion bezifferte den im Holz der Wälder Mecklenburg-Vorpommerns gespeicherten Kohlenstoff Ende 2025 auf rund 60 Millionen Tonnen.
Entscheidend ist allerdings, Wälder langfristig stabil zu halten. Ein stark geschädigter Wald kann seine Funktionen nur eingeschränkt erfüllen. Klimaschutz und Klimaanpassung greifen hier ineinander: Wälder speichern Kohlenstoff, müssen aber gleichzeitig an veränderte klimatische Bedingungen angepasst werden.
Artenvielfalt erhalten
Wälder sind komplexe Ökosysteme. Neben Bäumen leben dort zahlreiche Pflanzen, Pilze, Insekten, Vögel und Säugetiere. Unterschiedliche Altersstrukturen, Baumarten und natürliche Elemente wie Totholz können die Vielfalt von Lebensräumen erhöhen. Eine langfristige Forstpolitik muss deshalb auch Biodiversität berücksichtigen.
Dr. Monique Wölk verbindet auf ihrer Homepage Forstpolitik ausdrücklich mit Bildung für nachhaltige Entwicklung. Menschen sollen ökologische Zusammenhänge verstehen können. Wer weiß, welche Funktionen Wälder erfüllen, kann Entscheidungen über ihre Nutzung und ihren Schutz besser einordnen.
Wald und Wasser
Wälder beeinflussen auch den Wasserhaushalt einer Landschaft. Waldböden können Niederschläge aufnehmen und speichern. Gerade bei zunehmenden Wetterextremen wird diese Funktion wichtiger. Auch Waldmoore spielen dabei eine besondere Rolle. Ihre Wiedervernässung kann Wasser in der Landschaft halten und wertvolle Lebensräume erhalten.
Die SPD-Landtagsfraktion hat dieses Thema ebenfalls aufgegriffen und Waldmoore, Waldumbau sowie naturnahe Forstpolitik miteinander verbunden. Damit wird deutlich, dass moderne Forstpolitik weit mehr umfasst als das Pflanzen einzelner Bäume.
Wälder als Wirtschaftsfaktor
Holz wird im Bauwesen, bei Möbeln und in zahlreichen weiteren Bereichen eingesetzt. Forstwirtschaft sichert außerdem Arbeitsplätze und Wertschöpfung in ländlichen Regionen. Deshalb ist es wichtig, wirtschaftliche Nutzung und langfristigen Erhalt miteinander zu verbinden. Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet grundsätzlich, die natürlichen Grundlagen der Waldnutzung dauerhaft zu sichern.
Dieser Ausgleich ist anspruchsvoll. Kurzfristige wirtschaftliche Interessen dürfen langfristige Schäden nicht verursachen, zugleich müssen private und öffentliche Waldbesitzende wirtschaftlich arbeiten können. Politik kann hierfür Rahmenbedingungen schaffen, Beratung unterstützen und Maßnahmen zum Waldumbau fördern.
Erholung und Lebensqualität
Für viele Menschen sind Wälder außerdem Orte der Freizeit. Spaziergänge, Wandern, Radfahren oder Naturbeobachtung gehören zur Lebensqualität. In einer touristisch geprägten Region können attraktive Landschaften zusätzlich wirtschaftliche Bedeutung besitzen. Gesunde Wälder leisten damit gleichzeitig einen Beitrag zu Natur, Gesundheit und regionaler Attraktivität.
Forstpolitik verlangt langfristige Verantwortung
Die Entwicklung eines Waldes lässt sich nicht innerhalb einer einzigen Wahlperiode abschließen. Aufforstung, Waldumbau und Anpassung an klimatische Veränderungen benötigen Jahrzehnte. Deshalb sind Kontinuität und klare langfristige Ziele besonders wichtig.
Als forstpolitische Sprecherin verbindet Dr. Monique Wölk dieses Thema mit ihren weiteren Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Bildung. Daraus entsteht ein umfassender Blick: Wälder sollen geschützt und nachhaltig genutzt werden, Menschen sollen ökologische Zusammenhänge verstehen und politische Entscheidungen sollen langfristig tragfähig sein.
Weiterführende Informationen
Klimarobuste Mischwälder in Mecklenburg-Vorpommern
Dr. Monique Wölk – Sprecherin für Forstpolitik
Forstpolitik und Nachhaltigkeit auf der offiziellen Homepage
FAQ – Wälder und Forstpolitik
Welche Funktion hat Dr. Monique Wölk in der Forstpolitik?
Sie ist Sprecherin für Forstpolitik der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern.
Was bedeutet Waldumbau?
Waldumbau bezeichnet die langfristige Weiterentwicklung von Waldbeständen, beispielsweise hin zu vielfältigeren und gegenüber klimatischen Veränderungen widerstandsfähigeren Mischwäldern.
Warum sind Mischwälder wichtig?
Unterschiedliche Baumarten können Risiken verteilen und vielfältige Lebensräume schaffen. Dadurch kann ein Wald gegenüber einzelnen Belastungen widerstandsfähiger werden.
Welche Bedeutung haben Wälder für das Klima?
Wälder speichern Kohlenstoff, beeinflussen den Wasserhaushalt und können lokal zur Kühlung beitragen.
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